Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme
Videosequenz: Simulation von Stoffen
Simulation von Stoffen mittels verschiedener Auflösungen:
Die "Auflösung" des Stoffes ist die Anzahl Quadrate, in die er unterteilt wird. Jedes Quadrat wird dann noch in 2 Dreiecke halbiert. Jede Verdopplung der Auflösung bedeutet eine Vervierfachung der Dreiecke und des Rechenaufwandes.
Auflösung 10x10
Da nur die Eckpunkte der Dreiecke auf Kollision überprüft werden, durchdringen einige Flächen den Tisch.
Insgesamt sieht der Stoff realistischer aus, aber es entstehen Risse. Dies liegt daran, dass zu große Kräfte auf die immer kleiner werdenden Federn wirken. Die Impulse überspringen mehrere Federn zwischen zwei Rechenschritten, was zu Fehlern führt.
Garment bedeutet, den Stoff zufällig in Dreiecke aufzuteilen. Dadurch sind die Kanten der Dreiecke nicht mehr alle entlang einer Linie, der Stoff hat im Inneren keine durchgängigen "Kanten" mehr. Die Kräfte, die auf den Stoff wirken, verteilen sich so besser, was Rechenfehler vermindert. Außerdem wird versucht, möglichst keine Dreiecke mit spitzen Winkeln zu erstellen, da dies ebenfalls problematisch bei der Berechnung ist.